Einzeln ausprobieren, erwerben und kombinieren, digital oder gedruckt − die KIRONDO Module als praktische Selbsthilfe-Sets

Das gesamte KIRONDO System besteht aus 6 Modulen, die auf einander aufbauen:

  • Modul 1 Der Präsenzraum − Präsenz, Akzeptanz und Selbstfreundlichkeit in Gegenwart und Alltag
  • Modul 2 Die Innere Bühne − Einrichtung und Anwendung der Inneren Bühne
  • Modul 3 Erleben − alle gegenwarts- und erlebensbezogenen Methoden und Techniken (Methoden rund um das Wahrnehmen, Kommunizieren, Fühlen, Denken und Handeln)
  • Modul 4 Muster − Profile anlegen und Themen bearbeiten: alle musterbezogenen Methoden zur eigenen Person, zu Persönlichkeitsmustern, Motiven & Werten, Ressourcen und Einstellungen
  • Modul 5 Modi − Arbeit mit den Grundbedürfnissen und dem KIRONDO-Modell der „Inneren Teile“
  • Modul 6 Geschichten − Erfassung, Bearbeitung, Aufzeichnung und Organisation von eigenen Entwicklungs- bzw. Problemlösungsprozessen als Lebensgeschichten

Jedes Modul enthält – in gedruckter oder digitaler Form – alle Komponenten, die Sie für seine Anwendung brauchen. Jedes Modul stellt eine Erweiterung des vorherigen Moduls dar.

Für die Anwendung der KIRONDO Module stehen 3 Instrumente zur Verfügung:

  • Der Methodenfächer enthält in Kurzform alle Informationen und Methoden, die sich für die „schnelle Anwendung unterwegs“ eignen. Damit wird der schnelle Zugriff auf diesen Teil der KIRONDO-Techniken jederzeit und überall ermöglicht.

Der Methodenfächer enthält (im Gegensatz zu den Handbüchern) also nur eine Auswahl, nämlich die für die „schnelle Anwendung unterwegs“ geeigneten Techniken – diese jedoch zu allen Modulen. Es gibt also nur einen Methodenfächer für alle 6 Module. Dieser wird in der digitalen Version mit jedem Modul mitgeliefert, muss aber in der Druckfassung nur einmalig (für alle Module) erworben werden.

Dieser besteht aus einem Stapel von A6-Karten, die – ähnlich wie ein Pantone Farbfächer – an einer Ecke geklammert sind und die man somit auffächern kann. Die Karten enthalten in stichwortartigen Kurzanleitungen das praktische Konzentrat der Methoden, die in den Handbüchern (zum Erlernen) ausführlich beschrieben sind. Sind diese Methoden schließlich bekannt und ausreichend verinnerlicht, braucht es unterwegs, auf die Schnelle, in einer beliebigen Alltagssituaton, nur noch die Stichworte der Kurzanleitung (auf dem Smartphone oder auf dem Methodenfächer in der Handtasche), um die Methode sofort anwenden zu können.

Der Methodenfächer enthält genau den Auszug aus dem gesamten Methodenarsenal (Handbücher), der in einer beliebigen Unterwegs- oder Kontakt-Situation helfen kann, also z. B. eine Kurzanleitung, wie man sich auf die Schnelle wieder emotional beruhigen kann, nicht jedoch: wie man ein emotionales Schema systematisch umbaut (das lässt sich besser für sich alleine, in Ruhe, mithilfe des Handbuchs “Modul 3 Erleben“ angehen). Das bedeutet: die Methoden, die im Methodenfächer zur Verfügung stehen, sind kein “best of”, sondern einfach nur die, die sich für die „schnelle Anwendung unterwegs“ eignen.

  • Das Handbuch zum jeweiligen Modul enthält (gedruckt oder digital) die ausführliche Dokumentation des Moduls einschl. der verwendeten Formulare und Vorlagen.

Alles, was über den Methodenfächer hinausgeht, erklärungsbedürftig bzw. informations-ergänzungsbedürftig ist, steht in den Handbüchern. Für jedes der 6 Module gibt es ein Handbuch und alle 6 Handbücher zusammen enthalten die gesamte Dokumentation. Die Handbücher sind, genau wie der Fächer, geordnet nach den 25 Feldern der Matrix und enthalten die ausführlichere Beschreibung aller Felderinhalte und Methoden, die der Fächer in Kurzform enthält – und noch wesentlich mehr und anderes, da ja (wie unter “Methodenfächer” erläutert) nicht alles, was in den Handbüchern steht, auch in kompakter Fassung im Fächer enthalten ist.

Faustregel: der Methoden-Fächer ist das praktische, anwendungsorientierte Instrument für den Alltag, die Handbücher dagegen das “Gesamt-Verzeichnis hinten dran”, das System zum Lernen und Nachschlagen. Beide sind so engmaschig miteinander verknüpft, dass man den Handbücher-Set mehr oder weniger als die aus­führliche Version des Methodenfächers ansehen und benutzen kann.

  • Der Persönliche Ordner schließlich enthält alle Aufzeichnungen, die Sie im Rahmen Ihrer KIRONDO-Anwendung erstellen: Figuren, Profile, Themen und Geschichten. Er ist keinem bestimmten Modul zugeordnet, jedoch enthalten alle Module (außer Modul 1 Präsenzraum) Techniken bzw. Formulare für Aufzeichnungen.

Im Unterschied zu den Handbüchern und dem Methodenfächer als den systemseitig vorgegebenen, nicht veränderbaren Materialien enthält der Persönliche Ordner (im A4-Format) die Anwender-Dokumentation, d. h. alle Aufzeichnungen, die vom Anwender persönlich erzeugt werden. Dies sind vor allem:

  • freie (Matrix-)Aufzeichnungen, auch Notizen und formlose Aufzeichnungen
  • die Figuren, Geschichten, Profile und Scripts
  • der „Zeitpfeil“: ein übergeordneter „Erlebenskalender“, der im Prinzip einem Tagebuch entspricht und alles enthält, was aus den einzelnen Geschichten (und spontan) tatsächlich auf der erlebten Zeitachse geschieht
  • das Archiv, d. h. alle abgeschlossenen und nicht weiter bearbeiteten Themen und Geschichten
  • ggf. zusätzliche eigene Methoden (für die vielleicht besser ein eigener Ordner angelegt werden sollte)

Achtung: der „Persönliche Ordner“ wird nicht (mit keinem der 6 Module) mitgeliefert. Wir bitten die KIRONDO Anwender, sich diesen selbst zuzulegen und einzurichten. Gerne stellen wir passende Rückenetiketten in den Standardmaßen zur Verfügung. Der Persönliche Ordner sollte definitiv im A4-Format sein, da die KIRONDO-Formulare fast alle A4-Format haben.

Der Präsenzraum (Modul 1)

Das erste Modul enthält die Einführung in die Präsenzraum-Methode (kurz: den „Präsenzraum“).

Der Präsenzraum steht für sich allein, gehört also noch nicht zur Systematik der Inneren Bühne, bildet aber dennoch die Grundlage und den „zentralen Nerv“ der gesamtem KIRONDO-Methode.

Einführung in die KIRONDO-Methode

Dem eigentlichen Modul 1 „Präsenzraum“ ist eine systematische Einführung in die gesamte KIRONDO-Methode vorangestellt: beginnend mit einer Erläuterung des Sinns und Zwecks der Methode vermittelt Ihnen dieser Teil einen vollständigen Überblick über die Struktur des Systems (Matrixmodell und Innere Bühne), das integrierte Methodenarsenal sowie die verschiedenen Anwendungs­formen. Im Anhang finden Sie eine Liste empfohlener Literatur.

01 Präsenzraum

  • Mit dem Präsenzraum entwickeln und intensivieren Sie Ihre körperliche, gefühlsbezogene und gedankliche Selbstwahrnehmung, die Aussenwahrnehmung über die Sinne und schließlich die achtsame Erfassung Ihres gesamten aktuellen Erlebensraums.
  • Sie lernen weiterhin, die Zustände und Aktivitäten der eigenen Aufmerksamkeit klarer wahrzunehmen und bewusster zu lenken.
  • Mit der Einnahme der „Inneren Haltung“ schließlich stellen Sie einen gelassenen, akzeptierenden Abstand zum eigenen Erleben sowie eine Beziehung der Selbstfreundlichkeit und Selbstfürsorge zu sich selbst her.

Zur Bestellung (analoge, digitale oder freie Testversion)

  • Der Erlebensraum: eine ganzheitliche, im Gegenwarterleben verankerte Selbst- und Realitätswahrnehmung aufbauen; Entwicklung des „Inneren Beobachters”
  • Wahrnehmung und Lenkung der eigenen Aufmerksamkeit: die Aufmerksamkeit beobachten, steuern und weitstellen
  • Ich -> Mich -> Es, die Formel für den Präsenzraum: das beobachtende „Ich“, das wahrgenommene eigene Erleben („Mich“) und den aktuellen Fokus des Erlebens („Es“) von einander unterscheiden
  • Akzeptieren: die aktuelle Erlebenssituation so annehmen, wie sie gerade ist. Eine aufmerksame, gelassene und anteilnehmende Haltung sowie einen guten Abstand zum eigenen Erleben einnehmen
  • Selbstannahme: Entwicklung und Stärkung einer aufmerksamen, respekt- und liebevollen Beziehung zu sich selbst. Gut und sorgsam mit sich selbst umgehen. Zu sich stehen. Sich selbst ausdrücklich die eigene Freundlichkeit, Anerkennung, das eigene Wohlwollen, Vertrauen und Mitgefühl geben. Selbstabwertende Gedanken stoppen
  • Innerer Dialog: Aufbau und die Praxis der inneren Kommunikation mit sich selbst. Das automatische Selbstgespräch in sich wahrnehmen. Sich zuhören. Darüber hinaus den inneren Dialog mit sich selbst absichtsvoll und bewusst führen. Dabei dem „Mich“ als Dialogpartner mit uneingeschränktem Respekt und Anteilnahme begegnen und ihm Schutz vor Abwertung und inneren Angriffen zukommen lassen. Dem eigenständigen „Mich“ Zeit lassen, ihm aufmerksam und offen zuhören
  • Freiraumtechnik: den aktuellen Erlebensraum von (im Moment) unerwünschten Themen freiräumen. Sich innerlich Luft verschaffen, sich entlasten. Schutz und Hygiene des eigenen Bewusstseinsraums in Bezug auf unerwünschtes Erleben
  • Schnellaufbau der Präsenz: den Präsenzraum in 6 Schritten schnell und flüssig aufbauen

Achtsamkeitstechniken                     

  • Der Aufmerksamkeit folgen: sich beim Erleben selbst“ über die Schulter schauen“. Die Bahn der eigenen Aufmerksamkeit verfolgen und sich bewusst machen, wo sie sich gerade befindet
  • Die Aufmerksamkeit weit und eng stellen: die Aufmerksamkeit (wie den Lichtkegel eines Scheinwerfers) in Bezug auf die „Fokussierungsschärfe“ weiter und umfassender (dafür unschärfer) oder enger und fokussierter (dafür schärfer) einstellen
  • Mentale Notizen: aktuelle Wahrnehmungen kurz und flüssig in Worte fassen (= sprachlich „etikettieren“). Dabei immer auf der Höhe des aktuellen Erlebens bleiben.

Die Innere Bühne (Modul 2)

Die Innere Bühne (Modul 2) ist das zentrale und tragende Modul der KIRONDO-Methode. Hier richten Sie Ihre persönliche „Innere Bühne“ (IB) entsprechend der persönlichen Eigenart Ihres „Originalerlebens“ ein und lernen, sie im Alltag anzuwenden. Der in Modul 1 aktivierte Präsenzraum wird damit in ein anschauliches Vorstellungsgerüst gestellt.

  • Die Innere Bühne hilft Ihnen, Ihr vielschichtiges und dynamisches Erleben innerlich zu sortieren, zu
    fokussieren und übersichtlich darzustellen, so dass Sie sich anschließend bewusst damit auseinandersetzen können.
  • Über persönliche Ergänzungen zum KIRONDO-seitig vorgegebenen Material (eigene Fragen, Stichworte und Inhalte) kann die Eigenart Ihres individuellen Erlebens mit einfliessen.
  • Eine zentrale Funktion der IB besteht in der Bildung von „Erlebensfiguren“ − der Kombination von zusammengehörenden Inhalten der Erlebensfelder zu einer spezifischen „Erlebensfigur“ als ganzheitlicher Darstellung Ihres gegenwärtiges Erlebens oder von Erinnerungen.
  • Aktivierung der Bühnenachse (IB): Aktivierung der Bühnenachse (Ich > Mich > Es) als Kernstruktur der IB und zentraler Ache aller weiteren Bühnenelemente (Körperorte etc.)
  • Visualisierung der Körperorte: die Visualisierung der Körperorte als Schnellzugänge für die Reflexion und Steuerung des eigenen Wahrnehmens, Fühlens, Denkens und Handelns
  • Persönliche Ergänzungen (Körperorte): Einsatz eigener Fragen, Stichworte und Inhalte im Kartenfächer
  • Bildung von Erlebensfiguren: Kombinationen von zusammengehörenden Inhalten der 4 Erlebensfelder zu einer spezifischen „Erlebensfigur“ als ganzheitlicher Darstellung von gegenwärtigem Erleben. Erweiterung zur Themenfigur durch das Anschließen weiterer Matrixfelder

Erweiterung der Inneren Bühne durch optionales Andocken weiterer Felder/Feldergruppen an die Grundform:

  • Musterfelder
  • Kontextring: Kontextfelder / Bereichsfelder
  • Modusfelder

Navigation

  • Halten und schnelle Reaktivierung der IB
  • laufende Regulierung der eigenen Präsenz
  • Einsatz spezifischer Methoden und Techniken aus dem Methodenarsenal
  • Schnellaktivierung: die Innere Bühne vollständig, schnell und schnell und flüssig in 6 Schritten aufbauen.

Erleben (Modul 3)

Modul 3 enthält den Teil des Methodenarsenals, der sich auf die unmittelbaren, gegenwartsbezogenenen Erlebensfunktionen bezieht:

  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • Fühlen (Körper, Emotionen, Gefühle, ganzheitliches Selbstgespür)
  • Denken (bildhaftes und automatisches Denken, Vorstellungen, rationales und absichtsvolles Denken) sowie
  • Handeln (Energiezustände, Verhalten und Handlungssteuerung, Selbst- und Lebens­organisation)

In Modul 3 steht eine repräsentative Auswahl bewährter und wirkungsvoller Einzelmethoden aus den Bereichen Psychotherapie, Beratung/Coaching, Selbstmanagement und Lebenshilfe zur Verfügung:

  • Achtsame Selbst- und Außenwahrnehmung, Entwicklung von Empathie und Präsenz in der Kommunikation
  • Emotionale Selbstregulierung, bewusster und selbstfreundlicher Umgang mit seinen Gefühlen
  • Überprüfung, Klärung und ggf. Änderung eigener Einstellungen, Denkmuster, Glaubenssätze und Werte. Methoden zur Lösung der Identifikation mit eigenen Gedanken und Einstellungen
  • Verbesserte Selbstführung und Selbststeuerung in den Bereichen Körper und Energie, spontanes Verhalten (Impulskontrolle), Handeln (Handlungssteuerung) und Lebensplanung

Zur Bestellung (analoge, digitale oder freie Testversion)

Wahrnehmung

  • Innere Rezeption: äußere und innere Reize schnell erkennen und mithilfe eines Bedeutungsrasters je nach Relevanz, Stellenwert und Stressgefahr angemessen im aktuellen Erleben einordnen
  • Schnappschuss: Eine Wahrnehmung vertiefen, ausloten und auf den Punkt bringen („Schnappschuss“)
  • Differentielle Wahrnehmung: Eine Wahrnehmung bzw. einen „Schnappschuss“ mit dem Raster der KIRONDO-Felder systematisch vertiefen, präzisieren, weiter vervollständigen und reflektieren. Eine Themenfigur erstellen

Kommunikation

  • Beziehungshaltung: eine Beziehungshaltung einnehmen, die sich an den Qualitäten Empathie, Wertschätzung des Partners und Verantwortung für die aktuelle Kommunikation orientiert
  • Die IB als Kommunikationsmodell: die Wahrnehmung des Partners an die eigene Innere Bühne anschließen, um die verschiedenen Ebenen der Kommunikation besser zu verstehen und zu steuern
  • Das Kommunikationsquadrat von Schulz. v. Thun: die 4 „Ohren“ und „Schnäbel“ (nach dem Modell von Schulz von Thun) auf der Inneren Bühne einsetzen
  • Gewaltfreie Kommunikation: Partneräußerung, eigene Interpretation, Gefühl, Bedürfnis und Bitte als wesentliche Komponenten der Kommunikation von einander unterscheiden (nach dem Modell von Marshall B. Rosenberg)
  • Die Wechselwirkungsschleife: Die Reiz-Reaktions-Automatik in der Kommunikation gezielt in den Blick  und besser unter die Kontrolle bekommen. Eskalationen abfangen

3 Fühlen

  • Emotionale Selbsterkundung: in Kontakt mit verborgenen oder noch wenig bewussten Gefühlen treten. Diese näher kennenlernen, besser verstehen und stärker in sein Leben integrieren
  • Einfühlen – Gefühlsspezifische Strategien: behutsame und gezielte Auseinandersetzung mit Gefühlen wie Ärger, Enttäuschung, Schmerz, Verletzung, Abneigung, Eifersucht etc.
  • Emotionale Selbstberuhigung: Selbstführung in emotional belasteten Situationen − Emotionen herunterregulieren, sich selbst beruhigen und sich selbst aus dem emotionalen Stress herausführen
  • Der Innere Dialog mit Modi: direkt mit den beteiligten inneren Anteilen kommunizieren: belastete Modi beruhigen, aggressive Modi bremsen und hilfreiche Modi aktivieren und einbinden
  • Dissoziationstechniken: die Aufmerksamkeit gezielt in eine gewünschte Richtung umsteuern, so dass der Kontakt mit der belastenden Emotion unterbrochen oder seine Intensität reduziert wird
  • Ressourcenaktivierung: verfügbare Ressourcen aktivieren, um sich bei der Bewältigung belastender Emotionen selbst zu stärken
  • Die Kino-Technik: eine problematische Situation in der Vorstellung noch einmal ablaufen lassen, dabei einen sicheren Abstand zu akuten belastenden Emotionen herstellen. Diesen Abstand fliessend regulieren.
  • Der sichere innere Ort: Rückzug an einen sicheren inneren Ort in der eigenen Vorstellung
  • Tröster – Unangenehme Gefühle aushalten und akzeptieren lernen. Sich selbst oder gegenseitig trösten und beruhigen (alleine oder mit Partner)
  • Emotionale Erste Selbsthilfe: kurzfristige und strategische Selbsthilfe-Maßnahmen zur Bewältigung emotionaler Verletzungen
  • Ein emotionales Schema verändern: emotionale Muster (auch mit ihren gedanklichen und Verhaltenanteilen) verändern und selbstförderlicher regulieren. Damit die emotionale Selbststeuerung verbessern
  • Eine Emotion verändern: selbstschädigende emotionale Muster erkennen, bearbeiten und zur positiven Veränderung/Heilung mit den eigenen organismischen Selbstheilungskräften verbinden

Emotionen aufzeichnen                                   

  • Der Emotionale Schnappschuss: den Überblick über die emotionale Gesamtlage (zu einer Situation, einem Thema etc.) herstellen
  • Erstellung eines Emotionsprofils: ein eigenes emotionales Muster genauer und vollständiger erfassen und beschreiben

Kontakt mit dem ganzheitlichen Selbst                                         

  • Focusing auf der IB: sich schrittweise für sein ganzheitliches, unbewusstes Wissen („felt sense“) öffnen. Aus diesen körperlich spürbaren Tiefen Antworten auf aktuelle Fragen und Hilfe für aktuelle Spannungen kommen lassen
  • Die klassischen 6 Focusing-Schritte des Focusing-Begründers Gene Gendlin

7 Denken

  • Defusion: Die Identifizierung mit seinen Gedanken unterbrechen und sich von deren Anspruch auf „Wahrheit“ und Kontrolle über das eigene Verhaltens lösen
  • Hilfreiche Fragen: Fragen, um die Verwicklung in die eigenen Gedanken bewusst zu machen und aufzulösen
  • Abstand herstellen: Ich habe den Gedanken, dass … zu unerwünschten Gedanken einen sprachlichen Abstand in 2 Stufen herstellen
  • Hilfreiche Metaphern: Die Brille-Metapher und verschiedene Bilder für das Loslassen. Die Bus-Metapher: zuhören und trotzdem bei sich bleiben … unabhängig vom Einfluss meiner Gedanken meinen Weg verfolgen
  • Den Gedanken vom Haken springen: Lösung von destruktiven Gedanken mit der Metapher des Angelhakens – mit Gedankensortierung nach Lebensfeldern
  • Kognitive Umstrukturierung: belastende Gedanken, Glaubenssätze und Einstellungen auf Richtigkeit, Sinn und Nutzen untersuchen, sie ggf. relativieren,  umstrukturieren oder ersetzen durch sinnvollere
  • Das ABC-Modell von Albert Ellis: eigene Gefühle und Handlungen auf die dahinterstehenden verzerrenden Interpretationen, Bewertungen und Glaubenssätze untersuchen – und diese korrigieren

5 Handeln

Energie und Körper                                         

  • Entspannung und Körperwahrnehmung: sich gründlich und instensiv körperlich wahrnehmen und körperlich entspannen. Diese Technik zeitlich immer stärker verkürzen bis hin zur Praxis einer „Blitzentspannung“ in angespannten Situation
  • Bei sich ankommen: Körper und Atem entspannen, achtsam bei sich ankommen

Handlungsregulation und -steuerung                                           

  • Selbstmotivation: die eigene Motivation überprüfen, Motivationsprobleme lösen, sich positiv aktivieren und ins zielgrichtete Handeln bringen
  • Stopp/Impulskontrolle: Unterbrechen/Abstoppen einer Situation bzw. der eigenen inneren Verfassung, die emotional und verhaltensmäßig außer Kontrolle gerät, geraten ist oder zu geraten droht
  • Automatische Reaktionen verstehen und umsteuern: automatische Reaktionsmuster wahrnehmen oder in Erinnerung rufen, anhand hilfreicher Fragen reflektieren und umsteuern
  • Auskuppeln aus Verhaltensmuster (BEATE-Schritte): 5-Schritte-Prozedur aus der Schematherapie, um aus einem unerwünschten, bereits aktiven emotionalen und verhaltenswirksamen Muster „auszukuppeln“ und in ein neues, besseres einzusteigen
  • ABC-Situationen / Wenn-Dann-Pläne: Verwirklichung von Veränderungszielen (verbunden mit Ausstieg aus unerwünschten Mustern) in unterschiedlich schwierigen realen Situationen

Selbst- und Lebens­organisation                                   

  • Die aktuelle Lebenssituation systematisch auf Stimmigkeit überprüfen und bewerten. Themen für mögliche Änderungen und neue Ziele erfasssen
  • Selbstmanagement-Methoden: Alltags- und Lebensführungsprozesse mit spezifischen Selbstmanagement-Methoden organisieren, verbessern oder ändern
  • Klassiker des Selbstmanagements – Kurzportraits: SMART-Methode, Eisenhower-Prinzip, ABC-Analyse, ALPEN-Methode und Pareto-Prinzip, Getting Things Done (GTD)

Muster (Modul 4)

Die Methoden von Modul 4 beziehen sich auf unser „Systemgedächtnis“, auf das gesamte Arsenal der Muster, Schemata, Routinen, Motive und Werte, Gewohnheiten und Einstellungen, die in unseren Gedächtnisspeichern abgelegt sind, um unser aktuelles Erleben und Handeln unentwegt, je nach Bedarf und Situation, zu bewerten, zu prägen und und zu steuern.  

Modul 4 “Muster” enthält Techniken zur Klärung und ggf. Veränderung von problematischen Mustern in den Bereichen:

  • Eigene Person (Persönlichkeit, Biografie, Persönlichkeitsmuster)
  • Motivation                                    
  • Ressourcen (Wissen, Fähigkeiten, Mittel, Strategien)
  • Einstellungen (Kognitive Muster, Glaubenssätze, Denkgewohnheiten) und Werte      

In Modul 4 können in jedem der aufgeführten Bereiche allgemeine oder problem- bzw. themenbezogene Profile erstellt werden, um bei der Bearbeitung von schwierigen Themen auf ein differenziertes und geklärtes „Selbstwissen“ zurückgreifen zu können.  

Zur Bestellung (analoge, digitale oder freie Testversion)

… die Muster, Schemata, Routinen, Prozeduren und Einstellungen, die als Bestandteile unseres „autobiografischen Gedächtnisses“ (A. Damasio) in unseren Gedächstnisspeichern bereit stehen sowie die verschiedenene Sinn- und Bedeutungssysteme, mit deren Hilfe wir laufend den Pool unseres vorhandenen Wissens mit neuen Erfahrungen abgleichen und aktuell halten.

2 Person

Temperament/Persönlichkeit                                         

  • Fragen: Hilfreiche Fragen zur Erfassung von persönlichen Charakteristika
  • Das Profil „Person“ erstellen: mithilfe von Mustervorlagen eine Sammlung typischer eigener Persönlichkeitszüge zusammenstellen – allgemein die Persönlichkeit betreffend oder bezogen oder auf bestimmte Themen
  • Variante “Mindmap”: die Eigenschaften zu einem Thema mithilfe einer Mindmap aufzeichnen
  • Vertiefung mit dem Wertequadrat von S. v. Thun: Problematische, d. h. negativ übertriebene Eigenschaften mit dem Wertequadrat von Schulz v. Thun bearbeiten und ausgleichen

Biografie                                           

  • Biografische Timeline/Mindmap: biografische Erinnerungen – nach Zeitabschnitten oder bestimmten Themen – in einer timeline zusammenstellen und aufzeichnen

Persönlichkeitsmuster                                     

  • Die Mustervorlagen: mithilfe von Mustervorlagen typische eigene Persönlichkeitsmuster erfassen und als erweiterte Erlebensfigur aufzeichnen
  • Profil „Person“: mithilfe einer Mustervorlage Aufzeichnungen für das Profil „Person“ erstellen
  • Persönlichkeitsmuster (PM): mithilfe einer passenden Mustervorlage ein eigenes Persönlichkeitsmuster erfassen und beschreiben

4 Motivation      

  • Fragen: hilfreiche Fragen zur Erfassung von Bedürfnissen und Motiven
  • Motivbereiche: das Netzwerk der persönlichen Motive, geordnet nach Lebensfeldern, im „Profil Motive“ zusammenstellen
  • Motivationslagen: die an einem bestimmten Thema beteiligten Motive zusammenstellen und die zugrundeliegenden Bedürfnisse sowie das Verhältnis der Motive untereinander klären
  • Einzelne Motive: einzelne Motive als differenzierte Figuren erfassen und aufzeichnen

6 Ressourcen

  • Fragen: hilfreiche Fragen zur Erfassung von persönlichen Ressourcen
  • Das Ressourcenprofil: die persönlichen Ressourcen, sortiert nach Lebensfeldern und bewertet nach „vorhanden / fehlend“, im „Profil Ressourcen“ zusammenstellen
  • Die Ressourcenfigur: die Ressourcenlage zu einem Thema (s.o.) als Themenfigur erfassen
  • Meta-Strategien: bedürfnis- und wertebezogene Strategien
  • Persönliche Stärken: Zusammenstellen und Bewertung der persönlichen Charakterstärken bzw. Signaturstärken (erfolgreich entwickelte Stärken, Bestandteile des Selbstbilds)

8 Einstellungen

Kognitive Muster                                              

  • Fragen: hilfreiche Fragen zur Erfassung von dysfunktionalen Denkmustern
  • Profil „Kognitive Muster“: dysfunktionale Denkmuster im „Profil Kognitive Muster“ zusammenstellen und aufzeichnen
  • Der vertikale Pfeil: sich durch konsequentes Weiterfragen „vertikal“ durch die Tiefe eines kognitiven Musters durcharbeiten, um zu seinem Kern vorzudringen
  • Map kognitiver Muster: die Verbundenheit eines kognitiven Musters in einem Netzwerk an verwandten Mustern erfassen und aufzeichnen

Werte                               

  • Werteklärung: systematische Klärung persönlicher Werte
  • Werte-Profil: Erstellung eines Werte-Profils nach Lebensfeldern, Priorität/Bedeutung und mit Kurzcharakteristik („Werte-Steckbriefe“)

Modi (Modul 5)

Modul 5 enthält die Methoden, um mit zwei machtvollen inneren Realitäten umzugehen, die praktisch immer einen beträchtlichen Einfluss auf uns bzw. unsere Selbstführung ausüben: unsere Grundbedürfnisse sowie die „Modi“, die im KIRONDO-Modell unsere inneren Anteile, die verschiedenen „Seiten in uns“, verkörpern.

Grundbedürfnisse

  • Grundbedürfnisse erkennen: die eigenen Grundbedürfnisse systematisch kennenlernen, identifizieren und im „Profil Grundbedürfnisse“ aufzeichnen
  • Grundbedürfnisse auf der Inneren Bühne: Grundbedürfnisse in Alltagssituationen wahrnehmen, erkennen, auf der Inneren Bühne abbilden und mit ihnen umgehen
  • Meta-Strategien: Individuelle Grundstrategien zur Erfüllung der Bedürfnisse
  • Bedürfnislage zu einem Thema: die spezifische Bedürfnislage zu einem Thema, Lebensbereich etc. analytisch erfassen und aufzeichnen

Modi

  • Die eigenen Persönlichkeitsanteile (Modi) näher kennenlernen und auf der persönlichen Inneren Bühne einrichten
  • Problematische Modi im Dialog beruhigen und entspannen. Mit ihnen verhandeln und kooperieren.
  • Konflikte zwischen verschiedenen Modi erfassen und als Moduslandkarte oder als Modoskop aufzeichnen. Konflikte zwischen verschiedenen Modi zu einem Thema erfassen, bearbeiten und harmonisieren oder lösen.

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  • Modi identifizieren und aufzeichnen                              
  • Modi aktivieren: Modi in der Erinnerung kommen lassen und unterscheiden
  • Modi erfassen: die eigenen Persönlichkeitsanteile näher kennenlernen und auf der persönlichen Inneren Bühne (Modusfelder) einrichten
  • Modi in Gegenwart und Alltag wahrnehmen: die Wahrnehmung für bestimmte Modi und Moduskonstellationen in Alltagssituationen schärfen
  • Umgang mit einer angespannten Situation: problematische Modi im Dialog beruhigen und entspannen. Mit ihnen verhandeln und kooperieren und damit die gesamte Situation entspannen.
  • Der Modus-Dialog: den Dialog mit eigenen Persönlichkeitsanteilen führen. Mit ihnen respektvoll kooperieren.
  • Das 6-Step-Reframing (NLP-Technik): In der Erscheinungsweise bzw. dem Verhalten eines Modus eine Veränderung aushandeln und herbeiführen
  • Moduskonstellationen erfassen und aufzeichnen: Konstellationen und Konflikte zwischen verschiedenen Modi erfassen und als Moduslandkarte oder als Modoskop aufzeichnen
  • Moduskonferenz: Konstellationen und Konflikte zwischen verschiedenen Modi zu einem Thema erfassen, bearbeiten und harmonisieren oder lösen
  • Mustervorlagen Modi: Alle Mustervorlagen, um mit deren Hilfe einen eigenen Modus zu erfassen, zu beschreiben und aufzuzeichnen

Geschichten (Modul 6)

Dieses letzte Modul der Serie enthält alle Techniken und Hilfsmittel (Anleitungen und Formulare) für die Erstellung, Bearbeitung, Entwicklung und Verwaltung von Geschichten sowie eine Sammlung von Anwendungs­beispielen.

Da eine Geschichte aus der Bearbeitung von Figuren entsteht, sind dies weitgehend Techniken zur Bearbeitung von Figuren (Themen-, Options-, Veränderungs-, Zielfiguren etc.)

Mit dem KIRONDO-Format der “Geschichte” steht eine zusätzliche, ebenfalls neu entwickelte, Technik zur Verfügung,

  • um den Entwicklungszusammmenhang aller beteiligten Figuren (welche die eigentliche Geschichte in ihrer Dynamik ja erst erzeugen) in Form einer fortlaufenden, grafisch strukturierten, Aufzeichnung zu dokumentieren
  • und um alle aktuellen Einzelgeschichten, die im Lebensalltag wieder zur einer persönlichen Lebensgeschichte verschmelzen, in Form des sogenannten „Zeitpfeils“ – ähnlich einem Tagebuch oder Logbuch – zu führen und laufend zu bearbeiten.

Techniken, Anleitungen und Beispiele zur Praxis und Integration aller Bestandteile des KIRONDO-Systems runden das Modul 6 und damit die gesamte KIRONDO Dokumentation ab.

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